Biografie

Alles was ihr schon immer wissen wolltet.

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SK Puntigamer Sturm Graz

Im Sommer 2002 hat plötzlich der SK Puntigamer Sturm Graz bei mir angeklopft. Ich war natürlich froh über das Angebot meines Lieblingsvereins. Die Tatsache, dass Ivica Osim Trainer bei Sturm war, war natürlich ein zusätzlicher Anreiz.

Dass ich mittlerweile schon so viele Jahre bei Sturm bin, beweist, dass ich mich hier in jeder Hinsicht wohl fühle. Auch bei seinen Nachfolgern Franco Foda und Mischa Petrovic habe ich große Fortschritte gemacht.

DAS DEBUT

Unter der ersten Ära von Franco Foda fällt auch mein Debüt in der Bundesliga. Am 8. März 2003 stand ich zum ersten Mal von Beginn weg in der Startformation von Sturm. Neben mir Jürgen Säumel, der ebenfalls debutierte. Endergebnis damals in Bregenz, ein 2:0 Sieg.

Leider habe ich mir schon 6 Wochen später im Spiel gegen den FC Kärnten eine schwere Verletzung zugezogen. Erst 16 Monate später, am 15. August 2004, habe ich im Spiel gegen Rapid Wien mein Comeback gefeiert.

Seit 24. Februar 2007 bin ich die Nummer 1 beim SK Puntigamer Sturm Graz. Darauf bin ich sehr stolz, denn immerhin musste ich mich gegen einige Klassetormänner behaupten.

Die Jahre 2010 und 2011 waren wohl die erfolgreichsten für mich. Wir wurden Cupsieger und Meister und ich schaffte den Sprung zur Nr.1 im Nationalteam. Es ist etwas ganz besonderes mit "seinem" Verein als Steirer zwei Titel zu holen!

Mittlerweile habe ich meinen Vertrag bis Mai 2015 verlängert und hoffe noch auf den einen oder anderen Titel. Nichts ist unmöglich, wie wir in der Vergangenheit gesehen haben.

Für mich als Tormann ist aber der Torwarttrainer mindestens ebenso wichtig wie der Cheftrainer. In Kazimierz Sidorczuk und Martin Klug habe ich die idealen Trainer gefunden. Von beiden konnte ich bis jetzt sehr viel mitnehmen.

In all den Jahren bei Sturm durfte ich mit unglaublichen Fußballern trainieren, von denen ich täglich profitierte!

 

NATIONALTEAM

Im Jänner 2008 wurde ich das erste Mal in den Kader der Nationalmannschaft, für das Vorbereitungsspiel der Heim-Euro gegen Deutschland, berufen. Es war ein unglaubliches Gefühl die Hymne im Ernst-Happel Stadion zu hören.

Noch unglaublicher war es aber zum ersten Mal mit dem Adler auf der Brust aufzulaufen. Mein Debut für das Team gab ich im Stade de France vor 80.000 Menschen gegen Frankreich. Ein sehr bewegender Moment!

Mittlerweile durfte ich 10 A-Länderspiele bestreiten und etliche Male mehr stand ich im Kader des ÖFB Teams.

 

LIEBHERR GAK

Im Sommer 2001 wurde mir ein Wechsel zum LIEBHERR GAK angeboten. Obwohl mir klar war, dass ich mit Franz Almer und Andi Schranz zwei starke Konkurrenten haben würde, habe ich mich entschlossen den Sprung in die oberste österreichische Spielklasse zu wagen.

Obwohl es mir weder unter Trainer Werner Gregoritsch noch unter seinem Nachfolger Thijs Libregts gelungen ist mich als erster Tormann zu etablieren, habe ich meinen Ausflug zum GAK nicht bereut. Immerhin waren Schranz und Almer hervorragende Trainingspartner und ich konnte mich für MEINEN späteren Verein empfehlen!

Auch Tormanntrainer Hans Steigenberger und Savo Ekmecic haben mir sehr geholfen mich weiter zu entwickeln.

Wenn ich mir heute ein GAK Mannschaftsfoto aus der Saison 2001/02 anschaue, dann sehe ich einige hervorragende Mitspieler, mit denen ich zusammenspielen durfte.

 

DSV LEOBEN

Wie es sich für einen echten Obersteirer gehört, habe ich meine Karriere bereits als 6-Jähriger bei DSV Leoben begonnen. Mein erster Trainer Alfred Wolbart hat mich von Beginn an unter seine Fittiche genommen. Er hat mir bei jedem Training Freude am Fußball vermittelt und gleichzeitig meinen Ehrgeiz geschürt.

Ich habe anschließend alle Jugendmannschaften durchlaufen und von jedem meiner Trainer (Dietmar Schicker, Helmut Woltsche, Horst Ettl) das entsprechende Rüstzeug mitbekommen.

Im Jahr 1998 war es endlich soweit: Ich habe als 17-Jähriger den Sprung in die Kampfmannschaft geschafft. Es war meinem damaligen Trainer Milan Djuricic zu verdanken, dass ich im Jahr darauf meinen ersten Profivertrag bekommen habe.

In den Jahren bis 2001 hatte ich es mit mehreren Betreuern zu tun. Neben Savo Ekmecic, Günther Kronsteiner und Helmut Kirisits war natürlich Tormanntrainer Helmut Woltsche meine wichtigste Bezugsperson.

Ich weiß, wie viel ich dem Trainerstab des DSV zu verdanken habe und habe deshalb auch noch heute eine starke emotionale Bindung an meinen ersten Verein.

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